Der Gedanke, in die Zukunft zu blicken, fasziniert die Menschen schon immer und ängstigt sie gleichzeitig, da das Vorhergesehene auch negativ sein kann. Dennoch habe auch ich mich an die Technik herangewagt und möchte Ihnen nun über meine ersten Erfahrungen berichten.
Alles fing damit an, dass ich davon träumte, dass mir Zähne ausfallen, sodass ich mich Traumdeutung befasste. Ich durchforstete Internetforen und las Bücher und kam zum Ergebnis, dass der Zahnausfall Angst vor materiellen Verlust oder Angst vor dem Älterwerden symbolisierte. Na gut, die Jüngste bin ich nicht mehr, fand das Ganze aber doch eher lustig und nahm es weniger ernst, da wir mit unseren Träumen doch nur das verarbeiten, was wir im Tag nicht schaffen und es sich nur um Fantasiebilder handelt.
Dennoch ließ mich die Magie des Übernatürlichen nicht los, weshalb ich mir Tarotkarten besorgte. Mit Tipps aus Büchern und Internetforen legte ich die Karten nach dem Mischen vor mir auf den Tisch. Dann stellte ich mir eine Frage und zog eine Karte, die mir den Wagen anzeigte, der für Konzentration aufs Wesentliche steht. Tarot sagt nicht die Zukunft voraus, sondern jede Karte lässt sich nur auf die eigene Situation beziehen. Man legt diese also auf sich selbst aus. Sie dient nur als Hilfe, seine momentanen Gefühle zu ordnen, und gibt Tipps, wie man seine Zukunft gestalten könnte.
Ich wollte aber auch mal direkt in die Zukunft blicken und ging deshalb zu einem Wahrsager. Ihm gegenüber war ich höchst skeptisch, was sich dann auch bestätigte, da die Antworten, die er mir gab, sehr oberflächlich waren. Es handelte sich um eine Mischung aus Vieldeutigkeiten, Menschenkenntnis und Aufzählungen, die man dann irgendwie immer auf sich beziehen konnte. Dennoch ließ ich ihn dann noch Handlesen, das vor allem eine Auskunft über den gesundheitlichen Zustand des Menschen geben soll.
Meiner Meinung nach kann niemand die Zukunft voraussagen, da sie stets veränderbar ist. Ich möchte Sie daher im Blog nicht nur über Mystisches informieren, sondern auch stets auf dem Boden der Tatsachen bleiben! Ihre Andrea Braun!